„Konsequente Konfrontation“


Eine wirksame psychotherapeutische Arbeit umfasst ein inhaltliches Verstehen von dem, was die Patienten erzählen und ein genaues Wahrnehmen und Rückmelden der Art und Weise wie sie sich mitteilen und verhalten. In beidem, dem "Was" und dem "Wie", zeigen sich auch ihre Vermeidungen, Ausweichmanöver und Abwehrstrategien. Diese zu erkennen, konsequent zu benennen und auf die selbstdestruktive Wirkung für die Patienten hinzuweisen, sind Inhalte einer konsequenten Konfrontation. Die Patienten erhalten dadurch die Möglichkeit ihr Abwehrverhalten kennenzulernen und schrittweise aufzugeben. So wird der Weg für sie frei, ihre Bedürfnisse und Gefühle deutlich und intensiv zu erleben und dadurch in einen persönlichen Veränderungsprozess zu kommen.


In dieser Fortbildung wird ein gemeinsames Verständnis davon erarbeitet, was „konsequente Konfrontation“ ist. Es wird erarbeitet aus welcher inneren therapeutischen Haltung heraus sie erfolgt und mit welchen Abwehrstrategien Patienten versuchen den Erfolg ihrer Therapie zu boykottieren. Daraus ergibt sich für die therapeutische Arbeit ein Verständnis mit welchen Strategien diesem Verhalten wirksam begegnet werden kann.

Leitung:

Christine von Aufseß, Fachärztin für Psychotherapie in Bayreuth

 

Termine: 20.07.2018, 15.30 Uhr - 22.07.2018, 13.00 Uhr

 

Ort: Ringeisenhaus, Pappenheimer Strasse 2, 87730 Bad Grönenbach

 

Seminargebühr: 350,00 €

 

CME-Punkte: Fortbildungspunkte sind beantragt

 


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